Meine 4. Woche Bald schon wohne ich 1 Monat lang im neuen Zuhause an sonniger Lage in natürlicher Umgebung. Ende dieser Woche schaffe ich es tatsächlich, das Wasser aus Leons hohem Napf zu trinken. Das schmeckt doch gleich leckerer als aus meiner Metall-Gamelle. Mit meinen 12 Wochen bin ich gut unterwegs. Die Spuren meiner nassen Pfoten lassen sich sehen – ich hinterlasse mächtige Fussabdrücke, was bedeutet, dass ich ein Grosser sein werde. Darüber freue ich mich sehr! Hochbegabt! Sie sagen, ich sei sehr lernwillig, ja, hochbegabt! Wenn ich an folgende kleine Episode denke, wird es wohl so sein. Ich habe clever kombiniert: Über den zusammengefalteten, aber noch aufgestellten Liegestuhl gelange ich auf den kleinen quadratischen Topf auf der Terrasse. Auf dessen Rändern stehe ich mit meinen vier Pfoten gut, sodass ich endlich über den Rand des nächstgrösseren Troges hineinsehen kann. Denn mein Ziel ist, jene vom Winter zerzausten ‚Storzen‘ von…

Meine 3. Woche Ich bin nun in meiner 11. Lebenswoche angekommen und wiege Mitte dieser Woche satte 7,4 kg. Man sagt, ich wachse rasch… Schon zum 3. Mal müssen meine Näpfe um einige Centimeter nach oben verändert werden. Bald habe ich Leons Höhe. Ich versuche auch immer wieder, in seine 2 Näpfe hineinzuschauen. Meine Menschen finden mich, so empfinde ich es, oft als drollig, knuddelig und liebenswert, manchmal aber auch als sehr anstrengend und aufmüpfig-frech. Zum Beispiel belle ich, wenn sie für etwas, was sie nicht mögen, mehrmals ’nein‘ sagen müssen. Das finde ich dann, wie sie, gar nicht lustig. Ich muss das doch entdecken und mit den Zähnen fühlen; es heißt ja, mit allen Sinnen im Hier und Jetzt… oder so. Gemütlichkeit Der Montag ist voll chillig – einer der Tage, wo man sagt, es sei wie Ferien. Mag für mich bedeuten: fressen, spielen, ruhen. Dafür habe ich mir…

Spielzeug lässt sich teilen Zuhause liegen einige Spielsachen umher, die wir 3 Hunde ab und zu haben dürfen. Es ist ein bisschen blöd: Ich will immer das, was Leon oder Dean beschäftigt. Dann knurren sie leider. Was frei da liegt, finde ich eben langweilig. Hm – wie komme ich an das Ding ran? Klauen? Ui – doch nicht… Im Büro darf Mali aus ihrer Box. Die belgische Schäferhündin der Mitarbeiterin meines Chefs darf morgens jeweils eine kurze Zeit mit mir spielen. Sie bringt mir tatsächlich ihren Strick, indem sie ihn mir ins offene Schnäuzchen gleiten lässt. Etwas später lasse ich ihn los, sie nimmt ihn wieder und das Ganze wiederholt sich. Wenn ich zu wild werde, legt sie sich neben mich und ihren Kopf sanft auf meinen Nacken. Sie ist ein tolles Ersatz-Mami und zeigt mir, was geht und was nicht, und ebenso, wie man spielt. Menschenhände, Schuhe und anderes…

Nach 1 Woche Viel Neugierde durfte ich schon ausleben, auch wenn es oft ’nein‘ heißt. Aber es ist alles so spannend! Ihr glaubt es nicht – aber ich kann bereits an der Leine zum nahen Pärklein mit gehen, zwar ohne die Grossen, aber mit Frauchen allein. Da gibt es Guteli, wenn ich hochschaue, auch mal nach vorne geworfen, sodass ich mich freudig neben ihr bewege. Auf einem Stein sitzen wir dann und schauen dem einen oder anderen Auto zu, das vorbeifährt. Ich habe nie und vor nichts Angst, habe aber gern mein Frauchen bei mir. Zuhause habe ich einen tollen Parcours entdeckt: Sie lässt mich zur Garage raus in den oberen Garten, ich rase zum Bambushain, kämpfe dort kurz mit widerborstigen Trieben und finde den unteren Garten, indem ich die Naturrampe rechts der Treppe benütze. Jeh, da gibt es ja so viel Neues! Nachdem ich eine Runde gedreht habe, komme…

Ankunft im neuen Zuhause Zum Pipi machen werde ich in einen wohlriechenden, den Frühling verheißenden Garten gestellt. Oh, wie kann ich mich hier…

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Hallo, eigentlich bin ich Gary Cooper aus dem letzten Wurf von Sally&Schügä von Swiss Mountain Cobberdog in St. Gallen. Allerdings meinte meine Chefin, «BOOMER» würde besser zu mir passen. Na ja, der Name ist eigentlich egal. Meine wahre Identität ist mein Wesen. Also das unverfälschte Ich. Dass ich speziell taff bin, das weiss ich, auch, dass ich wahrscheinlich vorlaut sein kann. Das werden die Bewohner schon hören und vor allem gelte ich als furchtlos. Besonders dann, wenn ich mein Revier auskundschafte und mir dabei noch grössere Freiräume verschaffe. Kein Problem, wie ich denke, schliesslich weiss ich ja, wo ich wohne.