Mein 2. Welpenabenteuer pur, Samstagsausflug

Das Welpenabenteuer am Samstag ruft uns um 9 Uhr zum Appell. Die Chefin kommt uns entgegen, damit wir die Trainingshalle auch finden. Ich werde die Treppe hochgetragen, denn das darf ich noch nicht allein. Drinnen stehen wir im Kreis mit halbhohen beweglichen Sichtschutzwänden. Meine Chefin lernt, dass sie bei Erklärungen auf der kurzen Leine stehen soll, sodass ich zwar sitzen, aber nicht rumalbern kann. Ich bin brav. Die Bedeutung des Namens und der Verwendung unserer Namen wird diskutiert. Man soll ‚Boomer‘ nur sagen, wenn etwas Positives folgt. Ja, ich bitte darum.

Wir üben Frustrationstoleranz. Wir finden das nicht wirklich lustig, muss es scheinbar auch nicht. Ein grosses Leckerchen wird so hingelegt, dass wir an der Leine auch mit akrobatischem Strecken nicht hinkommen. Sobald wir entspannt liegen (später schlafen), darf die Chefin das Goodie einpacken und mit mir nach draussen gehen zum Entspannen und Wasser lösen. Ablenkung ist danach das neue Thema: Wir sollen einzeln am Hund der Cheftrainerin schnuppern, während dieser an einem Leckerli-Fläschchen lutscht. Nach ca. 3 Sekunden sollen wir uns mit Leckerli unseres Menschen davon ablenken lassen. Ich kann mich mustergültig gut ablenken lassen und folge brav. Zum Schluss üben wir das Entgegenkommen, wenn sich der Chef rückwärts entfernt. Die Hundtrainerin lobt mich; sie erkennt ebenfalls, dass ich lernbegierig bin. Die Übung mit dem nicht erreichbaren Goodie wird wiederholt, bevor es nach Hause geht. Dort erhalte ich den ersehnten Streifen. Geht doch…

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