Abschied vom Welpenrudel

Ich werde besucht. Dazu darf ich als Einziger in die heiligen Privatgemächer meiner Chefin mitgehen, wo sie meinen neuen Besitzer willkommen heißt. Nach dem obligaten Plaudern tauschen Dinge, die für mich gedacht sind, den Besitzer. In der roten Stofftasche sind ein kleines Stück Kuscheldecke, diverses Futter, mein Schweizer Heimtierpass, der Kaufvertrag und meine erste schmale Leine zum lila Halsband, das ich trage, gelandet.

Nach Einem Abschiedsfoto vor der Haustür trägt mich mein neues Frauchen zu Einem weißen Auto, das gegenüber jenem meiner Züchterin steht. Meine Hunde-‚Onkels‘ Rocco und Buster dürfen dort mitfahren, da ein Welpe des anderen Wurfs wegen eines Beinbruchs in die Klinik gefahren werden muss. Ich will auch dort mit! Wie am Spiess schreie und jaule ich, doch es nützt nichts. Ich liege im Frauengeschoss auf einer Decke … und das fremde Auto fährt los!!… Nach einer gefühlten Ewigkeit von 25 Minuten, die ich mit pausenlosem Jaulen, Schreien, Bellen und Winseln verbracht habe, ich werde aus dem Wagen gehoben …

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