Hallo, eigentlich bin ich Gary Cooper aus dem letzten Wurf von Sally&Schügä von Swiss Mountain Cobberdog in St. Gallen. Allerdings meinte meine Chefin, «BOOMER» würde besser zu mir passen. Na ja, der Name ist eigentlich egal. Meine wahre Identität ist mein Wesen. Also das unverfälschte Ich. Dass ich speziell taff bin, das weiss ich, auch, dass ich wahrscheinlich vorlaut sein kann. Das werden die Bewohner schon hören und vor allem gelte ich als furchtlos. Besonders dann, wenn ich mein Revier auskundschafte und mir dabei noch grössere Freiräume verschaffe. Kein Problem, wie ich denke, schliesslich weiss ich ja, wo ich wohne.

Es fehlt nicht viel zu meiner Stubenreinheit. Am meisten bereitet mir die lange Nacht Probleme. Da meine Herrchen so müde sind, gehen sie früh ins Obergeschoss, und die vielen Schlafstunden sind mir dann zu viele. 1-2 mal muss Frauchen nachts aufstehen und mich runter tragen. Einmal wecke ich sie nicht ganz rechtzeitig. Sie steht auf, und ich muss mich hinter der Badewanne verstecken, um dort meinen ersten Pipi loszulassen. Sie findet mich dort und putzt alles weg. In dieser Zeit folge ich Dean durch die offene Tür zum Gang und – die Treppe selbst runtersteigend, warte ich an der Terrassentür. Doch dies dauert mir zu lange. Also setzte ich meinen Morgenstuhl direkt eingangs des Wintergartens, auf dass man auf meine Hinterlassenschaft der Grösse und Konsistenz wegen echt stolz sein darf – was natürlich nicht so ankommt. Ich soll dann raus gehen – doch muss ich doch gar nicht mehr! Freude…

Welpenabenteuer Heute treffen wir uns zu viert wieder bei der Hundetrainerin auf dem Trainingsplatz in Flawil. Mein Wachstum und meine Vertrautheit mit meinem…

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Zweiter Tierarztbesuch Ich soll zum Tierarzt gehen. Diesmal fahren wir hin, denn es regnet in Strömen. Diese nasskalten Gassirunden mag niemand in meinem Rudel, ich auch nicht. Doch dort angekommen, ist es mir natürlich beim Warten zu langweilig. Ich kläffe dauernd und nerve, sodass Gespräche an der Theke oder am Telefon schwierig sind. Da mich aber alle ignorieren, fahre ich mit meinem Konzert weiter. Nachdem ein Hund mit Frau den Raum verlässt, in den ich hinein gehen soll, beruhige ich mich – endlich geht hier was! Nach dem Gang über die Waage, die 9.7kg anzeigt, heisst es, ich sei zum Impfen gekommen. Der ‘Pfotendoc’ schaut aber alles an: meine Augen, Ohren, Zähne, meine Füsse und ob die Hoden am richtigen Ort liegen. Auch die Herztöne werden überprüft. Das macht mir alles nichts aus, denn wie er lobend bemerkt, haben wir dies zuhause oft geübt. Auf die Spritze reagiere ich nicht,…

Noch immer bin ich DER Innenarchitekt und Gartengestalter. Ich helfe täglich dabei, die erste von drei Palmen auszupacken. Die Polsterfolie entfernt, geht’s mit meinen starken Beisserchen an die Styroporplatten darunter. Und wie cool ist das denn? Obendrauf liegt Strohwolle, die ich überall Spuren legend fleissig verteile, um zu zeigen, dass ich da war! Die Wettrennen mit Bobtail Dean im Garten sind das Highlight meiner Woche! Wir rasen über die Kieswege, die Terrassendielen und durch die Rabatte, ich mit ausgestreckter Rute, das Ganze flink hin und her, bis wir gemeinsam gewinnen und unsere Dreckpfoten sich auf dem sauberen Wohnzimmerboden messen lassen. Deans Spuren sind noch immer grösser als meine, doch ich wachse sichtlich. Auch nennt man mich den ‘Fahrenden’, da ich meine Stoffbox im Wohnzimmer öfters von A nach B zügle. Sie steht aber immer wieder dort, wo man sie anfangs platziert hatte… Zweimal versuche ich erfolgreich, das schlammfarbene Lammfell von…