Alleinsein bzw. im Rudel zusammen sein

Auch hat sie es gewagt, ohne einen von uns wegzufahren. Wir haben eine Stunde lang brav gewartet, bis sie vom Entsorgen und Einkaufen zurückkommen sollte. Die Zeit verlief im Fluge – wir konnten dösen oder selbstständig raus gehen. Sie hat dann alles inspiziert, Häufchen eingesammelt und festgestellt, dass ich nichts angestellt hatte, das nicht erwünscht war. Gut, weiss sie nicht alles.😉

Ich kann auch bereits allein sein, was ich ebenfalls zeige, indem ich mit den Großen im Erdgeschoss bleibe, währenddem sie oben eine Weile etwas erledigt. Das kann Mail lesen, Betten machen, sich anziehen und schminken oder Ähnliches sein. So spannend, dem zuzusehen, finde ich es nun auch wieder nicht. Ich soll doch nirgends reinbeissen.

Spielend kuscheln mit meinen Menschen, Hundefreunde

Das Stoffäffchen ist kaum größer als ich. Zum Draufbeissen eignet es sich ebenso wie zum Einfangen oder Draufliegen. Mein Herrchen spielt öfters mit ihm und mit mir, sodass es mir wie ein lebendiger Spielkamerad erscheint. Zerr- und Wurfspiele machen wir bewusst nicht. Mein Frauchen hockt sich mit mir auf die eine Hundedecke, und wir knuddeln, streicheln, spielen mit einem Strick und genießen beide die bewussten oder zufälligen Berührungen. Dabei werden meine Körperteile benannt und alles gestreichelt und untersucht. Ich lecke gern ihre Hände und ihr Gesicht. Sie lacht dabei viel.

Gegen Ende dieser Woche hat auch Dean 2x mit mir recht ausgiebig gespielt. Es war lustig, in seinem langen Haarkleid zu wuseln, über ihn zu rollen oder von ihm umarmt zu werden. Leon hat dies dann beobachtet und war stets bereit, sanft einzugreifen, doch hat er mich schön machen lassen. Ich bin nun ja auch feiner unterwegs und beisse sie nicht mehr in ihre Köpfe und Ruten. Es ist ein tolles Gefühl – ich bin definitiv aufgenommen im gemischten Rudel!😊

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