Spielzeug lässt sich teilen

Zuhause liegen einige Spielsachen umher, die wir 3 Hunde ab und zu haben dürfen. Es ist ein bisschen blöd: Ich will immer das, was Leon oder Dean beschäftigt. Dann knurren sie leider. Was frei da liegt, finde ich eben langweilig. Hm – wie komme ich an das Ding ran? Klauen? Ui – doch nicht…

Im Büro darf Mali aus ihrer Box. Die belgische Schäferhündin der Mitarbeiterin meines Chefs darf morgens jeweils eine kurze Zeit mit mir spielen. Sie bringt mir tatsächlich ihren Strick, indem sie ihn mir ins offene Schnäuzchen gleiten lässt. Etwas später lasse ich ihn los, sie nimmt ihn wieder und das Ganze wiederholt sich. Wenn ich zu wild werde, legt sie sich neben mich und ihren Kopf sanft auf meinen Nacken. Sie ist ein tolles Ersatz-Mami und zeigt mir, was geht und was nicht, und ebenso, wie man spielt.

Menschenhände, Schuhe und anderes spannendes Zeug

Meine Menschen lassen mich nicht an ihren Händen und Zehen knabbern, auch nicht am Ohr oder Unterarm. Einige Beisserchen habe ich dort versenkt, ein Aua oder Winseln gehört und gleich aufgehört. Freiwillig geben sie mir dies nie zum Kauen – hm.

Erfolglos versuche ich immer wieder vor dem Schlafen oder nach dem Aufwachen, zu den Menschen aufs Bett zu klettern. Naja, darunter liegen ist auch nett. Die Bettchen finde ich weniger spannend, dafür aber, an Kleidern zu zerren, die vom Stuhl herunterhängen und direkt nach mir rufen!

Schuhe riechen doch fein nach Leder, warme Socken oder einfach nach meinen Menschen! Immer nehmen sie mir die neuste Beute weg und legen sie höher, wo ich nicht rankomme! Das teilen sie wohl nicht mit mir…

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