Spaziergänge im Quartier

Nach 9 Lebenswochen habe ich ein neues Halsband, das besser hält, erhalten und eine passende Leine. Dunkelgrün steht mir gut, und ich gehe brav mit. Im Laden entdecke ich am Eingang Wasser und einen Futternapf, wo ich auch kurz mein Näschen reinhalten darf. Heute hat es aber viele Menschenbeine hier. Kurze Zeit später sind wir wieder draussen. Das ist gut so. Den Autolärm nebenan kenne ich schon. Auch das Autofahren bereitet keine Sorgen. Es ist angenehm entspannend; ich winsle seit der zweiten Fahrt nicht mehr, egal, in welcher ​​​​Art ​​​​​​Auto oder in welcher Box.

Einige Hüpfer vor Freude, dann lasse ich mich führen, wenn es zum Spazieren geht. Es gibt ja immer wieder Leckerli, die ich erhaschen darf oder bekomme, wenn ich auf Zeichen und das Wort ‚Sitz‘ hin höckle. Das ist nicht schwierig. Nach einigen Tagen weiss ich auch, was sie aus dem Sitz mit ‚Platz‘ meinen. Mach ich doch – für ein Goodie … Nach 10-15 Minuten sind wir jeweils zurück, auch bei Regen. Dann werde ich getrocknet und beisse gerne ins Tuch. Das Berühren damit ist aber angenehm, ebenso wie die Bürste, die ich schon einige Male beschnuppern und fühlen durfte. An den Ohren finde ich diese nicht so cool.😉

Mit den Großen ausgehen klappt noch nicht. Die gehen weiter und zielorientierter. Ich will dann hinterher, aber zerren soll ich ja nicht. Einmal gehe ich mit meiner Herrin vor. Das ist schön. Die anderen kommen nach und später gehen sie einen anderen Weg, schauen uns nach. Mir ist das egal – Hauptsache, es läuft was!

Die gemeinsame Fütterung etwas später genießen wir alle. Wir setzen uns vor der Freigabe ’nimms‘ und schmatzen um die Wette. Leon und ich sind immer vor Dean fertig und schauen zu, bis er auch so weit ist. Leon guckt nach seinem Wegtreten in den Napf, ob noch was liegen geblieben ist – meistens nicht. Ich würde dies auch gern tun, aber der ist zu hoch für mich. Ich bin zwar gewachsen – 2x mussten meine Näpfe schon um wenige Centimeter höhergestellt werden. Ihr werdet schon sehen!

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