www.myboomer.ch Was ich in meinem jungen Leben alles erlebe, wird ab sofort in meinem persönlichen Blog notiert und zum Lesen freigegeben werden. Ich freue mich auf viele BesucherInnen und vor allem auf Follower, welche weiterverfolgen dürfen, wie ich mich verändere und die erfahren werden, was aus mir wird. Ich bin doch ebenso gespannt wie ihr!
Noch immer bin ich DER Innenarchitekt und Gartengestalter. Ich helfe täglich dabei, die erste von drei Palmen auszupacken. Die Polsterfolie entfernt, geht’s mit meinen starken Beisserchen an die Styroporplatten darunter. Und wie cool ist das denn? Obendrauf liegt Strohwolle, die ich überall Spuren legend fleissig verteile, um zu zeigen, dass ich da war! Die Wettrennen mit Bobtail Dean im Garten sind das Highlight meiner Woche! Wir rasen über die Kieswege, die Terrassendielen und durch die Rabatte, ich mit ausgestreckter Rute, das Ganze flink hin und her, bis wir gemeinsam gewinnen und unsere Dreckpfoten sich auf dem sauberen Wohnzimmerboden messen lassen. Deans Spuren sind noch immer grösser als meine, doch ich wachse sichtlich. Auch nennt man mich den ‘Fahrenden’, da ich meine Stoffbox im Wohnzimmer öfters von A nach B zügle. Sie steht aber immer wieder dort, wo man sie anfangs platziert hatte… Zweimal versuche ich erfolgreich, das schlammfarbene Lammfell von…
Alleinsein bzw. im Rudel zusammen sein Auch hat sie es gewagt, ohne einen von uns wegzufahren. Wir haben eine Stunde lang brav gewartet, bis sie vom Entsorgen und Einkaufen zurückkommen sollte. Die Zeit verlief im Fluge – wir konnten dösen oder selbstständig raus gehen. Sie hat dann alles inspiziert, Häufchen eingesammelt und festgestellt, dass ich nichts angestellt hatte, das nicht erwünscht war. Gut, weiss sie nicht alles.😉 Ich kann auch bereits allein sein, was ich ebenfalls zeige, indem ich mit den Großen im Erdgeschoss bleibe, währenddem sie oben eine Weile etwas erledigt. Das kann Mail lesen, Betten machen, sich anziehen und schminken oder Ähnliches sein. So spannend, dem zuzusehen, finde ich es nun auch wieder nicht. Ich soll doch nirgends reinbeissen. Spielend kuscheln mit meinen Menschen, Hundefreunde Das Stoffäffchen ist kaum größer als ich. Zum Draufbeissen eignet es sich ebenso wie zum Einfangen oder Draufliegen. Mein Herrchen spielt öfters mit…
Auch Hundeschul-technisch entwickle ich mich bestens. Sitz kann ich aufs Wort, auch ohne die Handbewegung. Ebenso mache ich brav Platz. Die Hausaufgabe ‚Steh‘ aus dem Sitz‘ meine ich verstanden zu haben – wozu dies dienen soll, noch nicht – aber was solls? Die Leckerchen sind einfach zu gut, um nicht folgsam zu sein. Auch an der Leine gehen kann ich toll. Wenn ich Frauchen ansehe, sagt sie ‚luege‘ und wirft mir in Gehrichtung immer wieder ein Goodie. Presche ich vor, ruft sie ‚hier‘, und schon bin ich bei ihr, um mir auch dafür eine Belohnung abzuholen. So geht die Zeit schnell um, und unsere Viertelstundenrunde geht immer schneller und ist spannend. Heute hat sie mich vor ein bemaltes Bänklein gesetzt. Da soll ich sitzen bleiben, währenddem sie sich einen Schritt zurück hocken will, um mich vor der Bank zu fotografieren, auf deren Lehne steht: ‚Take it easy – und smile‘.…
Meine 4. Woche Bald schon wohne ich 1 Monat lang im neuen Zuhause an sonniger Lage in natürlicher Umgebung. Ende dieser Woche schaffe ich es tatsächlich, das Wasser aus Leons hohem Napf zu trinken. Das schmeckt doch gleich leckerer als aus meiner Metall-Gamelle. Mit meinen 12 Wochen bin ich gut unterwegs. Die Spuren meiner nassen Pfoten lassen sich sehen – ich hinterlasse mächtige Fussabdrücke, was bedeutet, dass ich ein Grosser sein werde. Darüber freue ich mich sehr! Hochbegabt! Sie sagen, ich sei sehr lernwillig, ja, hochbegabt! Wenn ich an folgende kleine Episode denke, wird es wohl so sein. Ich habe clever kombiniert: Über den zusammengefalteten, aber noch aufgestellten Liegestuhl gelange ich auf den kleinen quadratischen Topf auf der Terrasse. Auf dessen Rändern stehe ich mit meinen vier Pfoten gut, sodass ich endlich über den Rand des nächstgrösseren Troges hineinsehen kann. Denn mein Ziel ist, jene vom Winter zerzausten ‚Storzen‘ von…
Mein Territorium Ich habe im südlichen Bereich des Gartenzauns neue Schlupfmöglichkeiten entdeckt – und bin am Mittwoch schon wieder ausgebüxt. Diesmal geht es etwas länger, bis sie mich – nicht findet. Ich habe nämlich gerade des Nachbarn verwaisten Garten erkundet, wo niemand wohnt. Dominique zieht sich währenddessen auch an. Jacke, Socken und Schuhe sind montiert. So öffnet sie die Haustür, um mich suchen zu gehen. Hihi, vergebens, denn ich bin schon da, komme fröhlich hinter dem Wohnmobil hervor, um freudig zu grüssen. Gehen wir Gassi? Mit allen Sinnen wachsende tägliche Wahrnehmungen Am Mittwoch darf ich nach dem Abholen im Büro die kleine Spazierrunde der Bahnhofsstraße entlang zum Bahnhof machen. Dort ist gerade eine riesige Blechlawine angerauscht. Ich sitze zwischen den Füssen meiner Chefin, sie auf der Bank. Sie spricht mit einem Mann im Zug sitzend, der uns beobachtet hat. Wie der Zug anfährt, erschrecke ich etwas wegen der ungewohnten Geräusche,…
Mein 3. Welpenabenteuer, neue Samstags-Erlebnisse Nun geht es wieder zum Welpenabenteuer in die Hundeschule. Diesmal ist es kalt und regnerisch, und doch treffen wir uns auf dem großen Trainingsplatz draussen, der weich mit Holzschnipseln bedeckt ist. Das Schnüffeln und Kauen auf ihnen ist ungefährlich, denn sie sind nicht behandelt. Auf die Frage meines Frauchens, wie mein bisher ‚freches‘ Verhalten verändert werden kann, wenn man ’nein‘ meint, wird ihr das Decken- bzw. Boxentraining erklärt und empfohlen. Es nützt aber nur etwas, wenn sie es so lange durchziehe, bis ich dort liegen bleibe und Ruhe gebe. Das kann 1 Stunde dauern. Früherer Abbruch bedeute: Zurück zum Start! Ich bin froh, dass sie damit nicht heute beginnt, denn ich bin sehr lernwillig und brav, wenn ich will. Das sagt sie dann auch zuhause, und es ist auch noch nicht nötig, zusammen dies schon durchzustehen. Ich glaube aber, sie hat diese Möglichkeit noch sehr…
Meine 3. Woche Ich bin nun in meiner 11. Lebenswoche angekommen und wiege Mitte dieser Woche satte 7,4 kg. Man sagt, ich wachse rasch… Schon zum 3. Mal müssen meine Näpfe um einige Centimeter nach oben verändert werden. Bald habe ich Leons Höhe. Ich versuche auch immer wieder, in seine 2 Näpfe hineinzuschauen. Meine Menschen finden mich, so empfinde ich es, oft als drollig, knuddelig und liebenswert, manchmal aber auch als sehr anstrengend und aufmüpfig-frech. Zum Beispiel belle ich, wenn sie für etwas, was sie nicht mögen, mehrmals ’nein‘ sagen müssen. Das finde ich dann, wie sie, gar nicht lustig. Ich muss das doch entdecken und mit den Zähnen fühlen; es heißt ja, mit allen Sinnen im Hier und Jetzt… oder so. Gemütlichkeit Der Montag ist voll chillig – einer der Tage, wo man sagt, es sei wie Ferien. Mag für mich bedeuten: fressen, spielen, ruhen. Dafür habe ich mir…
Mein 2. Welpenabenteuer pur, Samstagsausflug Das Welpenabenteuer am Samstag ruft uns um 9 Uhr zum Appell. Die Chefin kommt uns entgegen, damit wir die Trainingshalle auch finden. Ich werde die Treppe hochgetragen, denn das darf ich noch nicht allein. Drinnen stehen wir im Kreis mit halbhohen beweglichen Sichtschutzwänden. Meine Chefin lernt, dass sie bei Erklärungen auf der kurzen Leine stehen soll, sodass ich zwar sitzen, aber nicht rumalbern kann. Ich bin brav. Die Bedeutung des Namens und der Verwendung unserer Namen wird diskutiert. Man soll ‚Boomer‘ nur sagen, wenn etwas Positives folgt. Ja, ich bitte darum. Wir üben Frustrationstoleranz. Wir finden das nicht wirklich lustig, muss es scheinbar auch nicht. Ein grosses Leckerchen wird so hingelegt, dass wir an der Leine auch mit akrobatischem Strecken nicht hinkommen. Sobald wir entspannt liegen (später schlafen), darf die Chefin das Goodie einpacken und mit mir nach draussen gehen zum Entspannen und Wasser lösen.…
Spaziergänge im Quartier Nach 9 Lebenswochen habe ich ein neues Halsband, das besser hält, erhalten und eine passende Leine. Dunkelgrün steht mir gut, und ich gehe brav mit. Im Laden entdecke ich am Eingang Wasser und einen Futternapf, wo ich auch kurz mein Näschen reinhalten darf. Heute hat es aber viele Menschenbeine hier. Kurze Zeit später sind wir wieder draussen. Das ist gut so. Den Autolärm nebenan kenne ich schon. Auch das Autofahren bereitet keine Sorgen. Es ist angenehm entspannend; ich winsle seit der zweiten Fahrt nicht mehr, egal, in welcher Art Auto oder in welcher Box. Einige Hüpfer vor Freude, dann lasse ich mich führen, wenn es zum Spazieren geht. Es gibt ja immer wieder Leckerli, die ich erhaschen darf oder bekomme, wenn ich auf Zeichen und das Wort ‚Sitz‘ hin höckle. Das ist nicht schwierig. Nach einigen Tagen weiss ich auch, was sie aus dem Sitz mit ‚Platz’…







