Mein 3. Welpenabenteuer, neue Samstags-Erlebnisse

Nun geht es wieder zum Welpenabenteuer in die Hundeschule. Diesmal ist es kalt und regnerisch, und doch treffen wir uns auf dem großen Trainingsplatz draussen, der weich mit Holzschnipseln bedeckt ist. Das Schnüffeln und Kauen auf ihnen ist ungefährlich, denn sie sind nicht behandelt. Auf die Frage meines Frauchens, wie mein bisher ‚freches‘ Verhalten verändert werden kann, wenn man ’nein‘ meint, wird ihr das Decken- bzw. Boxentraining erklärt und empfohlen. Es nützt aber nur etwas, wenn sie es so lange durchziehe, bis ich dort liegen bleibe und Ruhe gebe. Das kann 1 Stunde dauern. Früherer Abbruch bedeute: Zurück zum Start! Ich bin froh, dass sie damit nicht heute beginnt, denn ich bin sehr lernwillig und brav, wenn ich will. Das sagt sie dann auch zuhause, und es ist auch noch nicht nötig, zusammen dies schon durchzustehen. Ich glaube aber, sie hat diese Möglichkeit noch sehr präsent in ihrem Kopf…

Heute üben wir den Rückruf, noch an der Leine. Mein Rückrufwort ‚hier‘ soll aber nur gesagt werden, wenn ich unterwegs zu ihr bin, da dies mit dem Klappen dieses Ziels zusammenhängen soll. Sonst darf sie mich mit den Babylauten ‚uiuiui‘ oder so locken oder auch ‚Komm‘ sagen. Bei diesen Lockungen darf ich, es kann aber auch mal sein, dass ich nicht komme. Auf ‚hier‘ klappt es perfekt, denn wie gesagt: Ich will lernen und gefallen! Ich bin sowieso der Coolste!

Wie wir kurz frei spielen sollen, unterwerfe ich mich aber schnell, als sich der junge Kollege von nebenan als dominanter zeigt. Aber warte, Junge! Ich werde auch älter und größer – wir sehen uns wieder! . Kurz darauf lasse ich mich wieder tiptop weglocken und abrufen.😉

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